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16/04/19

Ohne Gefahr der Höhenkrankheit auf den Mt. Everest

Im Februar 2011 erzählte Ulf Kühne Christoph und Alex bei einem Lauf entlang des Malerwegs vom Mt. Everest Treppenmarathon in Radebeul, und seitdem kreiselten die Gedanken immer mal wieder um dieses Ereignis. Bei diesem Wettkampf muss die Spitzhaustreppe in Radebeul, die 397 Stufen hat, allein oder zu dritt 100-mal runter und wieder hochgelaufen werden. Der Höhenunterschied beträgt dann am Ende 8848 Meter.

Der Alleingang stand nie wirklich zur Debatte und insofern mussten nur drei Personen gefunden werden, die im April eines Jahres gemeinsam den Everest besteigen wollten. Am 4.6.2018 überredete Christoph dann Thomas und Alex bei einem Läuferstammtisch zur Teilnahme 2019.
Über den Sommer 2018 geriet es dann wieder etwas in Vergessenheit, aber durch eine Erinnerung im Kalender, erfolgte am 1.10.2018 die Anmeldung. Nach exanischer Art wurde direkt nach der Anmeldung die erwartete Zielzeit auf Basis der Zeiten anderer Mannschaften vergangener Jahre festgelegt und in einer Tabelle dokumentiert - 8 Minuten pro Runde sollten es sein, um in 13:20 den Gipfel zu erreichen. Die Treppe selbst besichtigte Thomas dann erstmals im Dezember und im Gruppenchat war zu lesen: "Fazit, ich laufe das Ding nicht einmal durch - Rundenzeiten von 9min sind realistisch." Nach zwei weiteren gemeinsamen Trainings an der Treppe - einmal bei 20cm Neuschnee und einmal bei 20° Sonnenhitze im März wurden Zielzeiten komplett vergessen und die Teamabsprache war: Jeder so schnell und gut er kann, egal was passiert.

Bei der Dreierseilschaft müssen 3 Personen zusammen 100 Runden erreichen und können dabei so oft wechseln wie sie wollen. Die drei entschieden sich pro Runde zu wechseln und das bis zum Ende durchzuhalten, so startete Thomas 00:00, übergab dann an Christoph der an Alex übergab und von da an war dieser Aspekt relativ ereignisarm - die zwei jeweils nicht laufenden saßen im Wechselzelt, das in der der Theorie auch beheizt war (bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt ist ein 12° Zelt zwar irgendwie beheizt, aber auch irgendwie kalt) und erinnerten den jeweils nächsten zum Wechsel zu gehen.

Auch wenn die Rundenzeiten von Anfang an viel besser waren, als jemals gedacht, vergingen die 100 Runden (zumindest am Anfang) sehr, sehr langsam. Dunkelheit und Kälte verbunden mit nassen Klamotten sorgten dann nach ca. 45 Runden für eine ziemlich miese Stimmung - auch Abbruch wurde diskutiert. Ab ca. Runde 60 - sicher auch durch Anbruch des Tages - wurde die Stimmung aber wieder besser und das Ziel langsam fühlbar. Alle drei waren körperlich schon ziemlich kaputt, aber der Geist wurde wacher und auch Rundenzeiten gegen Ende wieder etwas besser.

Damit alle gemeinsam den Gipfel erreichen konnten, wurde beschlossen, dass die letzte Runde zusammen absolviert wird und so gingen sie nach 99 Runden erneut los – diesmal zu dritt.

So wurde der Gipfel sehr erschöpft und sehr glücklich kurz nach Mittag nach 12:09:51 erreicht. In der Teamwertung konnten die drei den 5. Platz erreichen.

Das Team bedankt sich herzlich beim Veranstalter für die tolle Organisation – Glückwunsch an alle Teilnehmer und besonderen Respekt den Einzelstartern.


(Fotos: Veranstalter und Alexander Probst)
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15/04/19

Ein echter 'Winter'-Marathon in Leipzig

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und Dauerregen mutierte der Leipzig-Marathon 2019 zu einem echten 'Winter'-Marathon. Den Start bei nasskaltem Wetter machten die Marathonis, hier waren die eXaner vor allem als Zeitläufer gefragt. Hans brachte die 3:14 Gruppe pünktlich ins Ziel und holte nebenbei den 2.Platz der M55, Doro betreute mit Matthi die 3:29 Gruppe und lief dabei locker in die Topten bei den Frauen und wurde auch noch Erste der W45. Micha lief als Zeitläufer für die 3:44 ebenfalls pünktlich ins Ziel. Jonny war diesmal ganz privat unterwegs.
Die Halbmarathonstarter hatten es dann etwas trockener. Hier war es dann Kati, die mit neuer Bestzeit den 6.Platz bei den Frauen holte und gleichzeitig auch den 1.Platz der W30 belegte. Ebenfalls waren auch Claudia, Anne-Kristin und Jana bei den Damen unterwegs. Bei den Herren war Daniel der Erste eXaner im Ziel. Etwas später folgte Chris als Zeitläufer für die 1:29. Weitere eXa-Starter beim Halbmarathon waren Sebastian, Thomas, Dirk und 'Alterspräsident' Thomas.
Auch über die 10km waren es die Damen, die für die besten Platzierungen sorgten. Helene lief auf den 5.Platz der Gesamtwertung der Frauen und sicherte sich den 3.Platz der W20. Die Herren waren durch Markus, Tobias und Gernot vertreten.
Bei den Inlinern war es Peter der die LG eXa vertrat.

PS: Wir haben hier doch echt die beiden 2:59 Pacer Armin und Benny vergessen, die nach dem Motto 'Geteiltes Leid ist ein halber Marathon', sich den Zeitläuferjob geteilt haben und dies natürlich in perfekter Manier absolviert haben.
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18/02/19

Rundenjagd im Dunkelwald

Da Funkloch- und Müdigkeitsbedingt nicht ständig vom Miriquidi berichtet werden konnte, nun hier das Ergebnis dieser 'bekloppten' Aktion. Die Loipenjogger der LG eXa konnten verstärkt mit Roberto einen guten Platz im Mittelfeld dieser in Deutschland einzigartigen Veranstaltung holen. Bei sehr frühlingshaften Bedingungen ging es am Samstag pünktlich 10:00 auf die Strecke, um als 4er Team immer im Wechsel innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Runden zu sammeln. Jede Runde hatte eine Länge von 6km mit einem Höhenunterschied von über 100hm, die in klassischer Technik zu bezwingen sind. Am Ende wurden es 45 Runden und das bedeutete den 24.Platz in der Wertung der 4er Teams.

Die kompletten Ergebnisse gibt es hier: www.triathlon-service.de/ergebnisse/liste.php?nr=6803 (insbesondere auch die Ergebnisse der total bekloppten Einzelläufer und Zweierteams)

Infos: www.24-stunden-ski.de/

Der MDR hat übrigens auch berichtet:
Sachsenspiegel vom Samstag: www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-275382.html
Sachsenspiegel vom Sonntag: www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-275556.html (Roberto bei 2:07)
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16/02/19

Loipenjogger beim 24 Stunden-Skirennen

Bereits zum vierten mal wird ein Team der LG eXa beim Miriquidi, einem 24 Stunden Skirennen starten. Um 10:00 fällt dann der Startschuss. Verstärkt mit dem Gaststarter Roberto werden Susi, Alex und Ronald als Viererteam in die Spur gehen. Die Bedingungen sind traumhaft. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.
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Bildnachweis: LG eXa.

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